Bomhard-FOS in London 26.11.2010

Wie es an der Christian-von-Bomhard-Schule gute Tradition ist, fuhr auch die diesjährige 11. Klasse der Fachoberschule mit ihrem Klassenlehrer, Johannes Wölfel, und ihrem Englischlehrer, Christian Keil, nach London. Spätabends Ende Oktober startete der Bus am Hallenbad-Parkplatz, um pünktlich am Mittwochmorgen die Fähre von Calais nach Dover zu erreichen. Die Überfahrt auf dem ruhigen Ärmelkanal beanspruchte bereits die ersten Mägen, aber die Tatsache, dass es zu regnen aufhörte, kaum dass die Gruppe Canterbury erreichte, ließ die Stimmung schnell wieder steigen. Etwas müde machte man sich auf zu einer kleinen Stadtführung durch Herrn Keil und etliche Schüler nutzten die Gelegenheit nicht nur zum Einkaufen und Mittagessen, sondern auch um die sehr beeindruckende und weltberühmte Kathedrale zu besichtigen. 

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Von Canterbury ging die Fahrt am Nachmittag weiter nach London, genauer nach Greenwich (siehe Foto), wo zu aller Überraschung bei ca. 17° C die Sonne schien. Nach dem gemeinsamen Besuch des Null-Meridians hatten die Schüler die Gelegenheit, selbstständig entweder das königliche Observatorium, das Nationale Seefahrtmuseum oder die Gemäldegalerie im Queen’s House zu besichtigen. Die weitaus meisten nutzten jedoch das schöne Wetter, um den hübschen und weitläufigen Park zu erkunden. Am Mittwochabend war es dann soweit, dass die Gruppe ihre Gasteltern kennenlernte. Am Donnerstag wurde die Innenstadt Londons erkundet, von Buckingham Palace über St. James’s Park bis zum Regierungsviertel zur Westminster Abbey. Diese Kathedrale, die auch als nationale Gedenkstätte für eine Vielzahl bedeutender Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft genutzt wird, kam bei den Schülerinnen und Schülern allerdings nicht so gut an wie die in Canterbury.

Danach ging es über den Picaddilly Circus quer durch Chinatown zu Covent Garden. An diesem Platz geben sich Artisten, Gaukler und Musiker ein Stelldichein. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Abendessen in Chinatown aus. Am Freitag stand das Südufer der Themse auf dem Programm. Vom London Eye, dem größten Riesenrad der Welt, aus, ging es immer an der Themse entlang an der Royal Concert Hall vorbei zur Modern Tate Gallery, wo moderne Kunst, wenn schon nicht immer bewundert, so doch bestaunt wurde. Die Milleniumsbridge führte die Gruppe direkt zur St. Paul’s Cathedral, in deren Umfeld die Mittagspause eingelegt wurde. Zurück am Südufer, kam man am rekonstruierten, kreisförmigen Theater Shakespeares vorbei, sah das Schiff mit dem Sir Francis Drake im 16. Jahrhundert die Welt umsegelte, und hatte mehrfach Gelegenheit, die Towerbridge zu fotografieren. Diese wohl bekannteste Londoner Brücke nutzten die Uffenheimer, um zum Nordufer der Themse zu gelangen, am Tower entlang zur U-Bahn zu gehen und von dort zum Treffpunkt mit dem Bus zu fahren. Die Heimfahrt verlief trotz schlechten Wetters an der englischen Küste problemlos und staufrei, so dass alle am Samstagmittag in ihre Herbstferien starten konnten.


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