Bunte Vielfalt an Tönen 12.06.2019

Beim diesjährigen Musikklassenkonzert in der Christian-von-Bomhard-Schule gab es wieder ein buntes Programm. Gleich zu Beginn ging es mit der Stimmung von Null auf Hundert, als die Trommler (Klasse 6 Realschule und Gymnasium – siehe Foto) von Musikklassenlehrer Claus Zwanziger mit „Time to groove“ auf ihren Afrikanischen Djemben mit Rhythmus und Lautstärke beeindruckten. Nach der anschließenden Begrüßung durch den Gesamtschulleiter OStD Winfried Malcher führte wie immer gewohnt souverän und herzlich Karin Arlt durch das Programm. Es gab großen Applaus für die Keyboarder (fünfte Klasse) von Thomas Rohler. Sie sorgten für musikalischen Genuss mit „Skip to My Lou“ und „Good Morning“. Danach wurde es mit „La Cucaracha“ klassisch, denn die Fünftklässler des Gymnasiums (unter der Leitung von Ralf Brösamle) setzten ihre Streichinstrumente gekonnt ein. Extra auf Wunsch der Eltern saßen diese nicht mehr auf der Lounge, sondern neben der Bühne, was viele für Bilder- oder Videoaufnahmen nutzten.

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Die E-Gitarren-Spieler von Robert Hofmann spielten dann „Sur le Pont“ (siehe Foto) und erhielten ebenfalls viel Beifall, bevor erneut die Streicher – dieses Mal die Sechstklässler – an der Reihe waren; sie präsentierten „Roll, Jordan Roll“. Man merkte, dass Musikklassenlehrerin Karin Arlt und ihr Kollege Gerhard Geuder ihre „Bläser-Truppe“ (Jahrgangsstufe fünf) gut im Griff hatten; Frau Arlt spielte mit, während Herr Geuder dirigierte (siehe Foto): Mit „Pippi Langstrumpf“ und „Just Plain Blues“ begeisterten beide das Publikum und erhielten langen Beifall. Immer wieder wechselten die Gruppen und die Instrumente. Die Stücke „Shenandoa“ und „Smoke on the Water“ gaben dann erneut die Bläser von Geuder/Arlt zum Besten. Es spielten die Fünft- und Sechstklässler zusammen; dabei demonstrierten sie eindrucksvoll, was mit nur einer Wochenstunde Musikklassenunterricht an musikalischer Qualität entstehen kann.

Man merkte, dass die Kinder und Jugendlichen sich seit dem ersten Konzert im Frühjahr sogar noch gesteigert hatten und viel sicherer an den Instrumenten waren. Die Zuhörer belohnten das Engagement der Künstler und der Lehrerenden mit lang anhaltendem Applaus, denn wie immer war für jeden Geschmack etwas dabei. Nach genau einer Stunde „machten die Bläser wieder den Rausschmeißer“. Ihre Freude über die gute Musik brachten die Gäste am Ausgang zum Ausdruck: In die ausgelegten Geigenkästen wurden viele Geldscheine zur Unterstützung der Anschaffung neuer Instrumente (z. B. Djemben) geworfen.

 


Text: RL

Dieser Artikel erscheint im Bereich: Musikalische Bildung