Fruchtbare Kooperation Museum – Schule 08.12.2014

Ende November trafen sich interessierte Lehrkräfte der Grund- und Mittelschule Uffenheim, der Grundschule Lipprichhausen und der Christian-von-Bomhard-Schule im Heimatmuseum Uffenheim mit Walter Gebert und Ferdinand Seehars, den Vertretern des Heimatmuseums. Zunächst führten Walter Gebert und Ferdinand Seehars die zehn Interessierten kenntnisreich und launig durch das sogenannte „Alte Museum“, in dem anhand zahlreicher Exponate Geschichte lebendig wird. So demonstrierte Walter Gebert (siehe Foto), was es mit der Redewendung „Etwas auf dem Kerbholz haben“ auf sich hat, die sich vom „Buchführungssystem“ des Mittelalters und der Frühen Neuzeit ableitet.

Galerie ansehen

Anschließend tauschten sich die Beteiligten darüber aus, wie das Heimatmuseum Uffenheim noch besser in den schulischen Alltag der in und um Uffenheim ansässigen Schulen integriert werden könnte. Andrea Zander, eine der Initiatorinnen der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Heimatmuseum, berichtete von ihren bisherigen, sehr guten Erfahrungen der Grundschule Uffenheim, die bereits eine „Museumsrallye“ für die Schülerinnen und Schüler entwickelt hat. Der Gedankenaustausch zeigte, dass das Heimatmuseum zahlreiche weitere Anknüpfungspunkte für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern bietet, die vom zweistündigen Gang in das Museum bis hin zu mehrmonatigen Projektseminaren reichen; hier zeigte sich der Bomhard-Vertreter Philipp Specht angetan – ein P-Seminar könnte sich beispielsweise mit diesem Thema befassen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Projekte baldmöglichst in die Tat umgesetzt werden sollten und vereinbarten, sich zu Beginn des neuen Jahres erneut zu treffen. Denn das Museum bietet sehr viele Möglichkeiten, die bisher leider noch nicht ausreichend genutzt werden!


Text: Philipp Specht
Bilder: Ralf Lischka

Dieser Artikel erscheint im Bereich: Allgemein