Harte Schläge mit sanften Streichern 10.03.2018

Eine Premiere gab es beim Musikklassenkonzert in der Christian-von-Bomhard-Schule, als die beiden doch eher unterschiedlichen Gruppierungen „Streicher“ und „Schlagzeuger“ (siehe Foto) gemeinsam auftraten. Mit dem Stück „Espagna“ von E. Chabrier boten sie dem zahlreich erschienenen Publikum eine Kombination aus lauteren, rhythmischen Schlägen und zarten, sanften Streichbewegungen an der Violine. Die beiden Musikklassenlehrer Tom Wagner (Schlagzeug) und Ralf Brösamle (Streicher) waren sehr zufrieden mit dem erstmaligen gemeinsamen Auftritt ihrer Schützlinge – die Zuhörer spendeten viel Beifall. Außerdem traten auf der Bühne der Bomhard-Schule noch die Bläser von Karin Arlt und Gerhard Geuder auf. Sowohl die sechsten als auch die fünften Klassen (diese spielen ja erst seit September ein Instrument), beeindruckten die Gäste, da viele Stücke fast fehlerfrei präsentiert wurden.

Galerie ansehen

Eines der vielen Highlights war wieder die Schlagzeug-Truppe; mit Sticks, Stühlen, Händen, Füßen oder Plastikrohren produzierten die Schüler teils rhythmische, teils fetzige Musikstücke (z. B. „Gut zu Fuß“ oder „Holidays“ – siehe Foto), wobei einige selbst komponierte Stücke von Tom Wagner dabei waren. Obwohl fünfte und sechste Klassen teilweise gemischt auftraten und auch reine Gymnasial- und reine Realschulklassen spielten, verlief der gesamte, sehr kurzweilige Abend perfekt strukturiert – nach genau einer Stunde war, wie angekündigt – Schluss; für die Abschlusslieder („My heart will go on“ – sogar mit Gesang einer Schülerin sowie „Skyfall“) spendete das sich in guter Stimmung befindliche Publikum lang anhaltenden Applaus!

Der Abteilungsleiter des Gymnasiums, StD Alfred Lockl, bedankte sich am Ende sichtlich beeindruckt von der Qualität des Konzerts herzlich für die viele Arbeit der Musikklassenlehrer, aber natürlich vor allem für die tollen musikalischen Leistungen der Kinder. Hier waren selbstverständlich auch die auf der Lounge sitzenden E-Gitarren-Spieler von Robert Hofmann und die Keyboarder von Thomas Rohler mit eingeschlossen. Sie hatten immer wieder zwischendurch „von oben“ für musikalische Abwechslung mit Stücken wie „Yankee Doodle“ oder „Memphis Tennessee“ gesorgt. Alle waren sich am Schluss einig, dass das Musikklassenkonzert sehr anspruchsvoll und kurzweilig war.

 


Text: RL

Dieser Artikel erscheint im Bereich: Musikalische Bildung