Neue Tansania-Schulpartnerschaft an der Bomhard-Schule 22.04.2019

Mitte März lud die Bomhard-Schule zu einem Infoabend zur neuen Tansania-Schulpartnerschaft ein. Elternbeiratsvorsitzende Gudrun Trabert, Hans-Wilhelm Knörr, ein ehemaliger Lehrer der C.-v.-B.-Schule und Pfarrerin Elke Schwab als zuständige Pfarrerin für die Tansaniaarbeit des Dekanats Uffenheims berichteten mit Fotos und kurzweiligen Videoclips über ihre Tansaniareise letzten August, von ihren Eindrücken im Massaigebiet und von der Partnerschule Moringe Sokoine Secondary School in Monduli.

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Die Moringe Sokoine Secondary School in der Stadt Monduli ist eine weiterführende Schule. Die Unterrichtssprache ist Englisch. 540 Schüler und Schülerinnen besuchen diese evangelische Schule. Die meisten von ihnen sind – wie in Tansania üblich - im Internat untergebracht. Bei der Partnerschaftsreise erlebten die Teilnehmer letzten Sommer wie schlicht und einfach die Verhältnisse der Menschen in Tansania oft sind, aber auch ein lebendiges Schulleben und eine große Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Dem tansanischen Direktor Mr. Lazaro Ndooki liegt viel daran, dass diese Schulpartnerschaft interkulturelles Lernen ermöglicht und sein Wunsch ist es, dass sie durch Schüleraustausch vertieft wird.

An der Bomhard-Schule gründete sich im Januar eine Arbeitsgruppe Tansania. Das momentan 12-köpfige Team stellte sich den Anwesenden vor und nannte erste Ideen für die Gestaltung. Dazu gehören der Austausch von Infos über die Schule und das Schulleben z. B. durch klassische Brieffreundschaften und kurze selbstgefilmte Videoreports. Langfristig ist angedacht, dass Schüler und Schülerinnen der Bomhard-Schule selbst nach Tansania zur Partnerschule reisen können und für sie so erfahrbar wird, was das Leben und den Alltag der Menschen in Tansania prägen. Außerdem möchte die Arbeitsgruppe finanzielle Unterstützung leisten. Rund 550 € Schulgeld kostet es tansanischen Eltern ein Kind ein Jahr lang auf die Moringe Sokoine Secondary School zu schicken. Das können sich viele Familien nicht leisten. Beim Sponsorenlauf im Sommer wird ein Teil des Erlöses dazu beitragen dies zu ändern.


Text: Elke Schwab

Dieser Artikel erscheint im Bereich: Internationale Kontakte, Religiös-ethische Bildung