Projekte

Erinnerungskultur

Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar

Das einwöchige Seminar des vergangenen Jahres in Weimar stand ganz im Zeichen des Themas „Erinnerungskultur“, die sich, vereinfacht gesagt, damit befasst, wie Personen oder eine Gesellschaft bestimmte Ereignisse oder Personen erinnern und welche Folgen und Wirkungen dieses Erinnern hat.

Die Schülerinnen und Schüler der damaligen Q11 konnten sich dem Thema dank der hervorragenden Organisation der Klassik Stiftung Weimar aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Wegen annähern, wie etwa einer Führung durch Schillers Gartenhaus in Jena oder der eigenständigen Arbeit an echten Dokumenten im Hauptstaatsarchiv in Weimar.

Dabei wurden sie stets von Experten betreut, die ausgewiesene Fachleute auf ihren jeweiligen Gebieten sind: So begleiteten Dr. Paul Kahl von der Universität Göttingen und Dr. Folker Metzger von der Klassik Stiftung Weimar die Schülerinnen und Schüler die ganze Woche und halfen ihnen bei der Erarbeitung ihrer Themen. Diese umfassten ein breites Spektrum, das vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis hin zum Nationalsozialismus reichte, und wurden am Ende der Woche von den Schülerinnen und Schülern an den jeweiligen historischen Orten präsentiert; die Experten der Klassik Stiftung waren hierbei von den Ergebnissen unserer Schülerinnen und Schüler begeistert.

So konnte trotz der Kürze der Zeit ein vertiefter Einblick darin gewonnen werden, wie sich die Stadt Weimar an ihre großen „Helden“ Goethe und Schiller erinnert, aber auch, wie man mit dem problematischen Erbe des Dritten Reiches umgegangen ist und heute noch umgeht.

Die Exkursion im Jahr 2015 ist bereits in Planung und wird den Fokus thematisch auf die DDR verlagern – wir freuen uns schon wieder auf spannende und erkenntnisreiche Tage!

 

Literatur- und Schreibwerkstatt

In der kreativen Schreibwerkstatt gab der Schriftsteller Nevfel  Cumart unseren Jugendlichen gezielt Impulse für ein bewusstes Schreiben. Mit korrespondierenden Schreibspielen und anderen Schreibverfahren sollten ihre kreativen Fähigkeiten freigelegt und ein spielerischer Zugang zum Schreiben ermöglicht werden.