Motto war Programm 28.06.2026

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„Abiteuerland. Der Austritt kostet den Verstand.“ lautete das Motto der diesjährigen Abiturienten der C.-v.-B. Schule in Uffenheim. Es war der erste Jahrgang, der wieder zum „G9“ zurückkehrte – dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife nach neun Gymnasial-Jahren, also nach 13 Jahren Schule. Sehr erfreulich ist, dass in diesem Jahr von den 42 Schülern alle bestanden haben, ja der Beste (Emilio Foltz – siehe Foto) schaffte die Traumnote von 1,0! Insgesamt war es ein sehr starker Jahrgang, gelang es doch den Q13-Leuten einen Durschnitt von 2,06 zu erreichen, was nicht die Jugendlichen, sondern auch Eltern und Schule stolz machte.

Wie üblich bei der Evangelischen Heimschule ging es nach einem Sektempfang mit einer Andacht weiter, die Pfarrerin Ivonne Kleinschroth (evangelisch) und Prisca Stumpf (katholisch) gemeinsam gestalteten. Sie gaben den Anwesenden mit auf den Weg: „Alles soll Raum haben, was euch heute bewegt – Dank, Wehmut, Traurigkeit und vieles mehr!“ Neben Fürbitten und Segen wurden auch zwei Lieder (Vertraut den neuen Wegen/Möge die Straße ...) gemeinsam gesungen, bevor der „Höhepunkt“ der Veranstaltung im gut beschatteten Innenhof der Schule folgte: Die Abschlussfeier der „Abituria 2026“, zu der die Big Band unter der Leitung von Johannes Breun überleitete.

Der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Johannes Wölfel, begrüßte die zahlreich erschienenen Ehrengäste sowie alle anderen Anwesenden und übergab dann an den ersten Grußwortredner, an den Landrat Dr. Christian von Dobschütz. Dieser sagte zu den Abiturienten: „Genießt die Zeit. Wer sich so angestrengt hat, der darf auch feiern!“ Dennoch solle man danach drei wichtige Punkte beherzigen: Sich Ziele setzen, Geduld und Beharrlichkeit an den Tag legen sowie mit Leidenschaften und Überzeugung alles angehen. Achim Endreß, Vertreter der Stadt Uffenheim (2. Bürgermeister), dankte allen Akteuren, egal ob Schülern, Eltern und Schule, für das gute Miteinander! Nur so ist der tolle Erfolg der Bomhardschüler möglich, worauf die Stadt Stolz sei! Dr. Stefan Berenz sprach als Elternbeiratsmitglied; er betonte: „Die Welt steht euch offen, ihr habt unzählige Möglichkeiten! Gestaltet euere Zukunft aktiv mit, engagiert euch in der Gesellschaft, aber seid verantwortungsvoll im Umgang mit Macht!“

Vor der Abiturrede des Gesamtschulleiters, Philipp Specht, spielte die Big Band „Crazy Train“. Specht gratulierte zuerst und sagte„Feiert erst einmal, ihr habt es euch verdient! Alle haben bestanden.“ Er ergänzte: „Die Welt draußen hat es in sich - KI, Kriege, Klimawandel – das kann einem den Verstand rauben!“ Er griff damit das Abi-Motto der Schüler auf, indem er optimistisch formulierte: „Euer Leben ist ein Abenteuer, da kann man zweifeln, wachsen, scheitern. Vergesst dabei nicht, euch um eure Mitmenschen zu kümmern! Wir als Evangelische Schule haben euch das hoffentlich mitgegeben!“

Lange und intensiv waren die Schlussworte der Absolvierenden Ida Krieger und Lisa Veeh, sie ließen liebevoll die Schulzeit Revue passieren und gingen auf zahlreiche „Reisen“ in der C.-v.-B. Schule ein und betonten: „Dies alles hat die Klassengemeinschaft extrem gefördert!“ Die Schule war ihnen neun Jahre lang ein sicheres Zuhause, erklärten sie und blickten wehmütig auf „ihre“ Bomhard Schule zurück. Ähnlich positiv war der Blickwinkel „der anderen Seite“; Oberstufenkoordinatorin Prisca Stumpf kam mit Spielkarten ans Rednerpult und zog diese ihr Lob über die Schüler ein: „Ihr hatte ein gutes Blatt auf der Hand. Ihr habt gepokert, geblufft, gezittert, aber am Ende habt ihr geliefert! Ich konnte mich immer auf euch verlassen.“

Nach einem weiteren Stück der Big Band (I want it that way) folgte die Übergabe der Zeugnisse mit einer Rose des „Vereins der Freunde der C.-v.-B. Schule“ Mit individueller Musik durchschritt jeder Schüler das Spalier seiner Klassenkameraden; zahlreiche „Sonderehrungen (Geschichte/Latein) gab es zudem. Den größten Applaus holte sich Emilio Foltz ab. Mit dem umgedichteten Lied „Abiteuerland“, gesungen von allen Schülern auf der Bühne, verabschiedeten sich diese von ihrer Schul-Heimat. Anschließend wurde in der Zenngrundhalle noch weit bis in die Nacht gefeiert.

 

 


Text: Ralf Lischka
Bilder: Diana Smailov

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