Konfliktlotsen

Was machen Konfliktlotsen?

Konfliktlotsen sind Schülerinnen und Schüler, die in einer intensiven Ausbildung gelernt haben, wie man als unparteiischer Vermittler zwischen Mitschülerinnen und Mitschülern Konflikte schlichtet. Sie helfen eine Lösung zu finden, die beide Streitparteien zufrieden stellt und bei der es keine Gewinner und Verlierer gibt.

Mit welchen Problemen kann man sich an die Konfliktlotsen wenden?

• Wenn Du Ärger mit anderen Schülern hast.
• Wenn Du in einen Streit geraten bist und zur friedlichen Lösung Unterstützung brauchst, weil Du es alleine nicht schaffst.
• Wenn Du geärgert oder beleidigt wirst und nicht weißt, wie Du dich dagegen wehren sollst.
• Wenn Du das Gefühl hast, der andere hört sowieso nicht auf Dich und das, was Du gerne möchtest.

Wie sieht eine Streitschlichtung aus?

Die Streit-Schlichtungs-Gespräche sind freiwillig. Ein Lehrer kann Schülern zwar empfehlen zu den Konfliktlotsen zu gehen, er kann es aber nicht anordnen. In der Regel wird nämlich nur ein Schüler der freiwillig zu den Konfliktlotsen geht, durch sein offenes Verhalten im Schlichtungsgespräch dazu beitragen, dass es zu einer einvernehmlichen Lösung kommt.

Das Schlichtungs-Gespräch ist vertraulich. Das heißt, es erfährt kein anderer Schüler und auch kein Lehrer was Ihr besprochen habt. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, werden vorher immer bestimmte Gesprächsregeln vereinbart.

Ein Konfliktlösungsgespräch läuft in fünf Phasen ab. Dabei werden der Verlauf des Konflikts aus der Sicht der beiden Streitenden dargelegt, die Ursache des Konflikts erhellt und gemeinsame Lösungen erarbeitet. Am Schluss steht eine Vereinbarung zwischen den beiden Streitparteien, die in einem Vertragsformular festgehalten und unterschrieben wird. Auch dieses Schlichtungsformular ist natürlich keinem Schüler oder Lehrer zugänglich.